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Förderprogramme gegen Leerstände

Der demographische Wandel ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit, die Folgen sind schon jetzt zu spüren. Vielerorts stehen Häuser und Wohnungen leer, auch in Saarbrücken und insbesondere in den äußeren Stadtteilen. Um dieser Entwicklung entgegen zu steuern, könnte ein Förderprogramm für junge Familien helfen. So etwas gibt es auch schon in vielen anderen Kommunen. Familien, die ein leerstehendes Haus oder eine leerstehende Wohnung in Saarbrücken erwerben, könnten einen Zuschuss von der Stadt erhalten, der sich beispielsweise an der Zahl der Kinder orientiert. Durch ein solches Förderprogramm könnten für junge Familien gezielt Anreize geschaffen werden, in Saarbrücken Wohneigentum zu erwerben und gleichzeitig Leerstände vermieden werden.
Ebenso stehen viele Ladenlokale und Geschäfte leer. Auch hier könnte ein Förderprogramm helfen, diese wieder mit Leben zu füllen, und dafür sorgen, dass sich etwa Existenzgründer dort niederlassen. Gute Erfahrungen mit solchen Programmen, von denen alle Seiten profitieren, machen bereits die Städte Völklingen und St. Wendel. Die Existenzgründer haben eine Anschubhilfe, sie schaffen Arbeits- und Ausbildungsplätze, sorgen für Steuereinnahmen, der Leerstand wird verringert, das Stadtbild damit schöner. Zudem verbessert sich das Einzelhandels- und Dienstleistungsangebot.
Daher hat die CDU-Fraktion für die letzte Stadtratssitzung einen Antrag gestellt, in dem die Saarbrücker Stadtverwaltung mit der Erarbeitung solcher Förderprogramme beauftragt wird. Die Ausschüsse des Stadtrats werden sich demnächst damit befassen. Hoffen wir also, dass es bald weniger Leerstand in Saarbrücken gibt und unsere Stadt wieder attraktiver wird.