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OB Britz wollte das Fechinger Bad schließen

Am Freitag wird das Fechinger Schwimmbad wieder eröffnet. Vor gut einem Jahr wollte Oberbürgermeisterin Britz das Bad noch schließen, eine Katastrophe für die Bürger, aber insbesondere auch für die Vereine, die Bad und Festhalle nutzen. Die Schließungspläne entbehrten natürlich jeder ökonomischen Vernunft, war doch gerade das Kombibad in Fechingen das Bad, das der Stadt das geringste Defizit beschert hat. Da hatte sich SPD-Finanzdezernent Latz doch glatt verrechnet!
Dazu kommt, dass ein halbes Jahr zuvor die CDU im Stadtrat – gegen den erbitterten Widerstand von Frau Britz, SPD und Grünen (die Linke war noch nicht im Stadtrat) – dafür gesorgt hatte, dass aus dem Bund-Länder-Konjunkturprogramm 1,9 Millionen Euro in die energetische Sanierung des Fechinger Bades fließen und einen noch wirtschaftlicheren Betrieb sichern würden. OB Britz und Erfüllungsgehilfe Latz, damals noch Fraktionsvorsitzender der SPD im Rat, hatten seinerzeit sogar versucht, die Förderfähigkeit der Maßnahme in Frage zu stellen, nur um sie zu verhindern. Aufgrund der Entscheidungen der CDU, aber auch durch den Einsatz der Bürgerinnen und Bürger, die gegen die Britzschen Schließungspläne protestiert hatten, wurde das Bad nicht geschlossen und die Sanierung durchgeführt.
Wie klingt es nun in Ihren Ohren, wenn in der Einladung für Freitag salbungsvoll steht: „Die Eröffnung wird durch die Oberbürgermeisterin der Landeshauptstadt Saarbrücken, Frau Charlotte Britz, durchgeführt.“? Der Ablauf der Veranstaltung sieht vor, dass ein Band durchschnitten wird. Wenn Frau Britz das Band durchschneidet, ist das der Moment, in dem wir uns alle daran erinnern, dass sie dem Fechinger Bad eigentlich den Stöpsel ziehen wollte!