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Ehrenamtler haben sich verdient gemacht

Am Aschermittwoch ist ja bekanntlich alles vorbei. Das ausgelassene Feiern und die Fröhlichkeit haben gut getan, auch den Mandatsträgern. Denn in Saarbrücken wurde über der Politik wieder der ein oder andere humorvolle rhetorische Kübel geleert. Auch manch politischer Mitbewerber hat sich zu einem närrischen Kommentar hinreißen lassen, da dies aber unabhängig von der Jahreszeit auch sonst passiert, ist das keine Faschingsbesonderheit. Bei dem, was der Eine oder Andere so an politischen Botschaften verkündet, könnte man meinen, es sei ganzjährig Faasenacht.
Ich hoffe jedenfalls, dass sie sich über die tollen Tage gut amüsiert haben. Verantwortlich dafür, dass wir eine riesige Auswahl an Faschings-Veranstaltungen, von Hausbällen, Prunksitzungen, Umzügen bis hin zum Kinderfasching, erleben durften, sind in allererster Linie ganz viele ehrenamtlich engagierte Menschen in unserer Stadt. Die Karnevalsvereine, Sport- und Kulturvereine, Kirchengemeinden oder andere Zusammenschlüsse von Bürgerinnen und Bürgern, die schon gleich nach Aschermittwoch die Vorbereitungen für die nächste Session angehen, bilden mit ihrer Arbeit die Grundlage für das fröhliche Feiern. Allen, die sich für die Saarbrücker Faasenacht engagiert haben, möchte ich an dieser Stelle ganz herzlich danken, sie haben vielen Menschen viele frohe Stunden geschenkt. Ganz nebenbei haben sie sich auch verdient gemacht um den Erhalt des christlichen Kulturguts Fastnacht.
Ich wünsche uns nun eine besinnliche Fastenzeit, bei der Gelegenheit gegeben ist, in einer gewissen Demut zu realisieren, dass es den meisten von uns doch sehr gut geht, und dabei einen Sinn zu haben für diejenigen, denen es eben nicht so gut geht.