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Einflussnahme der älteren Generation ist gefragt

Die Belange der Senioren spielen in unserer Stadt eine immer wichtigere Rolle; unsere Gesellschaft wird älter und Fragen wie wohnortnahe Versorgung und altersgerechtes Wohnen, sowie Barrierefreiheit im öffentlichen Raum sind von wachsender Bedeutung. Aber nur das Bewusstsein für die Belange des älter werdenden Menschen zu schärfen ist zu wenig, sind doch die Senioren von heute hoch aktiv. Das zumeist ehrenamtliche Engagement von Senioren war noch nie so stark wie jetzt. Und auch politisch sind sowohl Willensbekundung als auch Einflussnahme der älteren Generation gefragt. Dem geschuldet hat die CDU in der vergangenen Ratsperiode einen städtischen Seniorenbeirat eingeführt, der sich seither sehr aktiv einbringt. Politische und gesellschaftliche Teilhabe nach dem aktiven Berufsleben haben einen besonders hohen Wert. So wird die Vermittlung von Erfahrung, insbesondere die Weitergabe von beruflicher Erfahrung jenseits einer ständigen Erhöhung des Renteneintrittsalters gewährleistet. Und was in diesem Fall für jeden Einzelnen gilt, muss auch für politische Wahlbeamte gelten. Der Oberbürgermeister-Kandidat der FDP, Friedhelm Fiedler ist hier in eigener Sache aber ganz anderer Meinung: Im Fall der Wahl müsste Fiedler schon nach gut drei Jahren den OB-Job altersbedingt wieder aufgeben, er sieht also schon jetzt das Licht am Ende seines Tunnels. Um seiner Kandidatur Glaubwürdigkeit zu verleihen, wollte er die Jamaika-Koalition zu einer Anhebung des Höchstalters für kommunale Wahlbeamte bewegen. Zu seiner Enttäuschung hat er weder bei CDU und Grünen, noch bei seiner FDP im Land Unterstützer für eine Lex-Fiedler-Entscheidung gefunden. Damit bleibt es wohl bei seiner Kurz-Kandidatur.