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Wirtschaftsförderung zur Chefsache machen

In der letzten Woche gab es die neuen Zahlen vom Arbeitsmarkt. Die Arbeitslosigkeit in Deutschland ist im Juli im Vergleich zum Vorjahr nochmals zurückgegangen und liegt damit auf dem Niveau vor Ausbruch der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise. Das Saarland hat sich ebenfalls sehr gut entwickelt und weiterhin die fünftniedrigste Arbeitslosigkeit aller Bundesländer. In einigen Gegenden in Deutschland ist die Vollbeschäftigung bereits Realität, auch mancherorts im Saarland ist sie in wirklich greifbare Nähe gerückt (St. Wendel 3,9 %).
Hier in Saarbrücken ist die Arbeitslosenzahl ebenfalls rückläufig, dennoch hat die Stadt weiterhin mit Abstand die höchste Arbeitslosenquote (11,5 %) im ganzen Saarland, die Vollbeschäftigung ist hier nur ein weit entfernter Wunschtraum. Für die Menschen in unserer Stadt, die ohne Job sind, ist es somit besonders schwer, wieder in Lohn und Brot zu kommen.
Damit auch in Saarbrücken die Arbeitslosigkeit deutlich sinken kann und die Arbeitslosen in Saarbrücken wieder eine bessere Chance auf Beschäftigung haben, brauchen wir für unsere Stadt eine stabile wirtschaftliche Entwicklung. Dazu gehört auch ein Oberbürgermeister, der das Thema Wirtschaftsförderung endlich zur Chefsache macht. Er muss sich um die Betriebe kümmern, die schon hier vor Ort sind und auch für die Ansiedlung neuer Betriebe sorgen. Wenn es bei uns mehr Betriebe und mehr Beschäftigung gibt, steigen unsere Steuereinnahmen – ohne dafür die Steuern erhöhen zu müssen – und unsere Soziallasten sinken. Dann erhält unsere Stadt wieder finanzielle Spielräume, um die notwendigen Investitionen zu leisten und gleichzeitig die Schulden zu reduzieren. Wir brauchen Wachstum für Saarbrücken!