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Stadtgalerie muss ein Ort für die Bürger sein

Saarbrücken ist Universitätsstadt, aber spüren Sie studentisches Leben in der Innenstadt? Wissen Sie, was an den Saarbrücker Hochschulen alles gelehrt und angeboten wird? Kennen Sie die hervorragenden Forschungserfolge der Saarbrücker Hochschulinstitute? In der Mehrzahl wird die Antwort auf diese Fragen eher Nein lauten – und das ist schade. Die Hochschulen müssen in der Stadt besser sichtbar, für die Bürger erlebbarer und damit Bestandteil des Alltags werden.
Aber wie erreicht man das? Die CDU-Fraktion macht sich darüber schon seit einiger Zeit Gedanken und schlägt ein „Begegnungs- und Erlebniszentrum Wissenschaft und Kultur“ im Herzen der Stadt vor. Dabei handelt es sich um einen außerschulischen Lern- und Veranstaltungsort, an dem es eine spannende Verbindung von Wissenschaft und Kultur geben soll. Durch Information, Unterhaltung und Erleben werden den Besuchern Fragen und Forschungsergebnisse der Wissenschaft näher gebracht. Ebenso soll dieser Ort dem Kontakt von Bürgern, Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur dienen. Als idealer Ort bietet sich dazu die Stadtgalerie am St. Johanner Markt an.
Neben ihrer zentralen Lage hat die Stadtgalerie noch einen weiteren Vorteil: Demnächst sind dort Räume frei, denn der bisherige Mieter, die Stiftung Saarländischer Kulturbesitz, zieht in den Vierten Pavillon. Die Räumlichkeiten der Stadtgalerie bieten von ihrer Art und Lage eine einzigartige Entwicklungsperspektive im Herzen der Stadt. Deshalb ist auch der Vorschlag des FDP-Kulturdezernenten Erik Schrader völlig unverständlich, der dort das städtische Kulturamt unterbringen will. Dafür sind die Räume viel zu schade. Die Stadtgalerie muss ein Ort für Bürger sein – nicht für Bürokraten!