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Bildung ist ein Zukunftsthema

Bildung ist das Zukunftsthema unserer Gesellschaft. Deshalb müssen Veränderungen im Bildungssystem wohl überlegt sein und dürfen nicht übers Knie gebrochen werden.
Die Reformpläne des saarländischen Bildungsministers Klaus Kessler (Grüne) sind daher kritisch zu sehen. Zwar sind einige Ideen, wie das geplante Kooperationsjahr, mit dem der Übergang zwischen Kindergarten und Grundschule erleichtert werden soll, durchaus positiv, dennoch stoßen vor allem die Pläne für das fünfte Grundschuljahr auf Vorbehalte in der Bevölkerung und bei Verbänden. So würde das jetzt schon auf acht Jahre verkürzte Gymnasium noch weiter auf dann sieben Jahre verkürzt werden. Auch wäre das Saarland das einzige Bundesland mit einer fünfjährigen Grundschule. Außerdem wären die Kosten dieser Reform enorm. Die Hauptlast hätten die Kommunen, damit auch die Landeshauptstadt zu tragen. Weder von OB Britz, noch vom FDP-Schuldezernenten Schrader war dazu bisher etwas zu hören; dabei stellen sich doch wichtige Fragen: Wie hoch schätzt die Stadtverwaltung die erforderlichen Bauinvestitionen an allen Schulstandorten, die keine Raumreserven haben? Wie hoch schätzt die Stadtverwaltung die mit einer Erweiterung verbundenen zusätzlichen Unterhaltungsaufwendungen und die Betriebskosten pro Jahr? Ist der Stadtverwaltung bekannt, ob der Regionalverband als Träger der meisten weiterführenden Schulen aufgrund der zu erwartenden Leerstände plant, Schulstandorte zusammen zu legen, um damit spürbare Einsparungen zu realisieren?
Nach den vielen, teilweise auch notwendigen, Veränderungen der letzten Jahre im Schulbereich wäre es das Beste, man würde die Schulen und vor allem die Schüler und Lehrer einfach mal in Ruhe lassen.