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Die Uni in der Stadt sichtbarer machen

Die Universität ist zweifellos eine wichtige Einrichtung in und für Saarbrücken. Das hat sich bei einem Gedankenaustausch der CDU-Stadtratsfraktion mit der Universitätsleitung letzte Woche wieder einmal deutlich gezeigt. So gehört die Informatik mit zur Weltspitze, Saarbrücken ist sozusagen die „Welthauptstadt der Informatik“. Ansiedlungen wie beispielsweise das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) mit seinem Leiter, Professor Wolfgang Wahlster, belegen dies eindrucksvoll. So wird auch der weltgrößte Chiphersteller Intel in den nächsten Jahren an der Uni immerhin zwölf Millionen Euro in ein Forschungszentrum für „Visual Computing“ investieren, dort 60 neue und hochqualifizierte Arbeitsplätze schaffen und das Labor zu einer international anerkannten Forschungseinrichtung entwickeln.
Aber auch in anderen Bereichen genießt die Saarbrücker Uni hohes Ansehen. So hat das Leibniz-Institut für Neue Materialien (INM) im Bereich der Werkstoff- und Nanowissenschaften ebenfalls einen hervorragenden Ruf, der weit über die Grenzen Deutschlands hinausgeht.
Von alledem kriegt man in Saarbrücken selbst jedoch nichts mit, die Uni ist in der Innenstadt einfach nicht genügend wahrnehmbar. Das hat auch die Universitätsleitung erkannt und will die Uni in der Saarbrücker Innenstadt sichtbarer und erlebbarer machen. Dabei hat sie die volle Unterstützung der CDU-Fraktion; schließlich fordern wir schon seit längerem, dass in der Stadtgalerie ein Begegnungs- und Erlebniszentrum für Wissenschaft und Kultur eingerichtet wird. Leider wurde dieser Vorschlag bisher immer von Stadtverwaltung und Stadtratsmehrheit abgelehnt. Es wird Zeit, dass hier endlich gehandelt wird.