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Dem Grundstücksbedarf wird Rechnung getragen

Die geplante Bebauung des Geländes „Am Franzenbrunnen“ in Alt-Saarbrücken ist das größte und bedeutendste Wohnraumerschließungsprojekt in Saarbrücken. Schon in früheren Jahren wurde immer wieder über eine Bebauung nachgedacht, diese scheiterte allerdings regelmäßig am Widerstand der Bevölkerung. Zu Recht – sahen doch die damaligen Entwürfe eine dichte Bebauung überwiegend mit Hochhäusern vor.
Nun ist die Situation anders. Hochwertige innerstädtische Baugrundstücke sind gefragt, wie die Beispiele „Artilleriekaserne“ und „Bellevue 2.0“ zeigen. Deshalb begrüßen wir auch den Vorschlag von Baudezernentin Wandel-Hoefer, am Franzenbrunnen ein Baugebiet mit moderater Bebauung, also ein oder zwei Geschosse, zu erschließen. Damit wird auch dem vorhandenen Grundstücksbedarf in Saarbrücken Rechnung getragen und eine Abwanderung junger Familien ins Umland verhindert. Außerdem wünschen sich die Menschen verstärkt, dass ihr Wohnraum die Verbindung von Wohnen und Arbeiten erleichtert, auf wechselnde Anforderungen, wie z. B. alters- oder kindgerechter Ausbau, flexibel angepasst werden kann und anderes mehr.
Um dies alles sowie die städtebaulichen, verkehrsplanerischen, ökologischen und gestalterischen Aspekte moderner Wohnbebauung zu gewährleisten, soll nach Meinung der CDU-Fraktion ein kooperatives Wettbewerbsverfahren mit ausgewählten Architekturbüros durchgeführt werden. Darin soll auch eine umfangreiche Bürgerbeteiligung mit einer Planungswerkstatt integriert werden, um die Bedenken, Wünsche und Anregungen der Bürger aufzunehmen und in die Planungsentwürfe einfließen zu lassen. Gerade beim Franzenbrunnen sind Verwaltung und Politik auf Meinung und Vorschläge der Bürger angewiesen.