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Bürgerschaftliches Engagement in der Stadt

Viele Menschen wollen wieder in den Städten leben. Argumente wie Nahversorgung, ÖPNV-Anbindung, Wohnortnähe zur Schule, zum Ausbildungs- und Arbeitsplatz, Betreuungs- und Freizeitangebot etc. sprechen dafür. Eine nachbarschaftliche Verbindung oder ein größeres Sozialgefüge, wie dies im ländlichen Raum verbreitet ist, entsteht dabei aber zugegebenermaßen sehr viel schwieriger. Wachsende Anonymität und ein sinkendes Interesse des Einzelnen am Tun seines Nachbarn haben nicht selten Isolation oder gar Vereinsamung zur Folge.
Innerhalb der Stadt intakte Stadtquartiere zu haben, die sowohl infrastrukturelle als auch soziale Lebensbedingungen bieten, die ihren Bewohnern Identität und Heimat vermitteln, muss vorrangiges Ziel der Stadtspitze sein. Allerdings stößt eine Verwaltung hierbei auch an Grenzen und dann ist Eigeninitiative der Bewohner gefragt; bürgerschaftliches Engagement wiederum muss von der Kommune honoriert werden. In Saarbrücken gibt es hierfür gute Beispiele, wie das BID in Burbach, Initiativen in allen Stadtteilen (z.B. St. Arnual blüht auf) oder die Interessengemeinschaft Quartier Mainzer Straße.
Am vergangenen Wochenende hat diese Interessengemeinschaft zum 10. Mal in die Mainzer Straße zum Nachbarschaftsfest eingeladen und dabei das intakte Nachbarschaftsgefüge im Quartier Mainzer Straße dokumentiert. Hauseigentümer, Bewohner und Gewerbetreibende engagieren sich für ein einvernehmliches, harmonisches Zusammenleben und -arbeiten, die Fortschritte sind sogar mit dem Auge erkennbar; Fassaden sind renoviert, das Quartier macht insgesamt einen sauberen und aufgeräumten Eindruck. Hierbei hilft dann wiederum die Stadt und alle haben einen Nutzen.