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Ansiedlung zur Chefsache machen

Die Arbeitslosigkeit in Saarbrücken liegt weit über dem Landesschnitt. Um daran etwas zu ändern, braucht man eine engagierte Wirtschaftsförderung, die bemüht ist, neue Firmen in die Stadt zu holen und bestehende hier zu halten. In Saarbrücken arbeitet diese Abteilung unter Interims-Bedingungen; sie untersteht kommissarisch dem Verwaltungsdezernenten Hirschfelder (Linke). Ob das wohl die besten Voraussetzungen sind?
Insgesamt sind die Voraussetzungen für Ansiedlungen in Saarbrücken eher negativ: Spitzensatz in der Gewerbesteuer, ein sozialistisches Bündnis als Ratsmehrheit, das als einziges Mittel zur Haushaltssanierung Bürger und Betriebe abzockt. Da darf man sich nicht wundern, wenn Betriebe sich außerhalb von Saarbrücken ansiedeln. So wollte vor ein paar Jahren die Firma ZF – immerhin der größte Arbeitgeber in der Stadt – ihr Saarbrücker Werk um ein Distributions- und Verteilerzentrum erweitern. Weil es der Wirtschaftsförderung damals aber nicht gelungen ist, ZF ein überzeugendes Konzept für diese Erweiterung im Industriegebiet Süd zu unterbreiten, konnte unsere Nachbarstadt Völklingen diesen Ansiedlungserfolg verbuchen.
Jetzt droht wieder eine ähnliche Situation. Nachdem es aufgrund der Wirtschaftskrise auch bei ZF Kurzarbeit gab, wird dort nun sogar über eine Erweiterung des Saarbrücker Standortes nachgedacht. Endlich mal eine gute Nachricht, denn Investitionen sind das beste Mittel für Arbeit und Wohlstand. Aber einen erneuten Ansiedlungs-Misserfolg darf es nicht geben. Diese Investitionen sind eine zweite Chance für unsere Stadt. OB Britz muss deshalb jetzt handeln und diese Ansiedlung zur Chefsache machen. Die CDU-Fraktion jedenfalls unterstützt diese Erweiterung.